Diese Redaktionsrichtlinien legen fest, nach welchen Grundsätzen unser Magazin arbeitet. Sie gelten verbindlich für alle Redaktionsmitglieder, freien Autorinnen und Autoren sowie für sämtliche Beiträge, die unter unserem Namen erscheinen. Wir veröffentlichen sie öffentlich, weil Transparenz die Grundlage unserer Glaubwürdigkeit ist.
Redaktionelle Unabhängigkeit
Unsere inhaltliche Arbeit ist vollständig unabhängig von wirtschaftlichen, politischen oder persönlichen Interessen. Entscheidungen darüber, welche Themen wir behandeln, wie wir sie einordnen und welche Schlussfolgerungen wir ziehen, treffen ausschließlich Mitglieder der Redaktion auf Basis journalistischer Kriterien.
Kein Anzeigenkunde, kein Kooperationspartner und keine externe Stelle hat das Recht, redaktionelle Inhalte zu beeinflussen, vorab einzusehen oder Änderungen zu verlangen. Redaktionsmitglieder sind verpflichtet, potenzielle Interessenkonflikte offen zu legen. Bei einem nachgewiesenen Interessenkonflikt wird die betreffende Person nicht an dem entsprechenden Beitrag beteiligt.
Quellenarbeit und Recherche
Jede veröffentlichte Behauptung, die nicht auf allgemein bekanntem Wissen beruht, muss durch mindestens eine belastbare Quelle gestützt sein. Für Kernaussagen eines Beitrags streben wir mehrere voneinander unabhängige Quellen an.
Wir unterscheiden grundsätzlich zwischen primären Quellen (Originaldokumente, Studien, offizielle Mitteilungen, Originalaussagen) und sekundären Quellen (Berichte anderer Medien, Zusammenfassungen). Primärquellen haben stets Vorrang. Sekundärquellen werden als solche kenntlich gemacht und nur verwendet, wenn die Primärquelle nicht zugänglich ist.
Anonyme Quellen werden nur dann genutzt, wenn ein nachvollziehbarer Schutzgrund vorliegt, die Redaktion die Identität der Quelle intern kennt und die Informationen durch weitere Quellen oder Dokumente gestützt werden. Der Umstand, dass eine Quelle anonym bleiben möchte, wird den Leserinnen und Lesern mitgeteilt.
Gerüchte, nicht belegte Behauptungen und reine Spekulation werden nicht als Tatsachen dargestellt. Wenn etwas nicht abschließend geklärt ist, formulieren wir das ausdrücklich so.
Korrektur-Prozess
Fehler sind im Journalismus nicht vollständig zu vermeiden. Entscheidend ist der Umgang mit ihnen. Wir korrigieren sachliche Fehler so schnell wie möglich, vollständig und transparent.
Korrekturen werden am Ende des betreffenden Beitrags mit Datum und einer kurzen Erläuterung des Fehlers sowie der richtigen Information ausgewiesen. Wir löschen oder verändern fehlerhafte Passagen nicht kommentarlos. Der ursprüngliche Fehler wird benannt, damit Leserinnen und Leser, die den Beitrag bereits kennen, die Korrektur einordnen können.
Hinweise auf Fehler nehmen wir unter der im Impressum angegebenen Redaktionsadresse entgegen. Jeder eingehende Hinweis wird geprüft. Ist der Hinweis berechtigt, erfolgt die Korrektur ohne Verzögerung. Ist er es nicht, teilen wir dies der hinweisgebenden Person nach Möglichkeit mit einer kurzen Begründung mit.
Schwerwiegende inhaltliche Fehler, die das Kernthema eines Beitrags betreffen, können einen vollständigen Korrekturhinweis am Seitenanfang erforderlich machen. In Ausnahmefällen, etwa bei nicht mehr behebbaren Rechts- oder Persönlichkeitsverletzungen, behalten wir uns die Depublikation eines Beitrags vor, die wir dann an geeigneter Stelle erläutern.
Nutzung von KI-Werkzeugen
Wir setzen KI-gestützte Werkzeuge als Hilfsmittel im redaktionellen Prozess ein. Dazu gehören beispielsweise die Unterstützung bei Recherchen, die Aufbereitung großer Datenmengen, das Generieren von Entwürfen oder die sprachliche Überarbeitung von Texten. Der Einsatz dieser Werkzeuge ersetzt in keinem Fall die journalistische Urteilsfähigkeit und Verantwortung eines Menschen.
Alle Inhalte, bei deren Entstehung KI-Werkzeuge einen wesentlichen Beitrag geleistet haben, werden entsprechend gekennzeichnet. Die abschließende inhaltliche Prüfung, Einordnung und Freigabe jedes Beitrags liegt stets bei einer verantwortlichen Person der Redaktion. KI-generierte Inhalte werden nicht ungekürzt und ohne kritische Prüfung übernommen. Insbesondere Faktenaussagen, Quellenangaben und Zitate werden von Redaktionsmitgliedern eigenständig verifiziert.
Wir beobachten die Entwicklung dieser Technologien und passen unsere internen Leitlinien bei Bedarf an. Ziel ist es, die Vorteile der Technologie zu nutzen, ohne die journalistische Qualität oder die Verlässlichkeit unserer Inhalte zu beeinträchtigen.
Bildrechte
Wir verwenden ausschließlich Bilder, für die wir eine eindeutige Nutzungsberechtigung besitzen. Das umfasst eigens produzierte Aufnahmen, lizenzierte Fotografien sowie Bilder unter Creative-Commons-Lizenzen, sofern deren jeweilige Bedingungen eingehalten werden.
Jedes verwendete Bild wird mit einem Bildnachweis versehen, der Urheberin oder Urheber, gegebenenfalls Lizenz und Quelle ausweist. Bildnachweise sind kein optionales Beiwerk, sondern eine rechtliche und ethische Pflicht.
Bilder werden nicht so beschnitten, bearbeitet oder kontextualisiert, dass ein irreführender oder verfälschender Eindruck entsteht. Bildmontagen und illustrative Darstellungen werden als solche gekennzeichnet.
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Geltungsbereich und Aktualisierungen
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